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“Firmen sollen in Indien investieren”

Wednesday, May 4th, 2011

Aus der heutigen “Die Welt” (4. Mai 2011), Autor: Stephan Maaß

Ein Bericht über die Veranstaltung “Indo-Hamburg Relations: On A Promising Path?“, organisiert vom German-Indian Round Table (GIRT) Hamburg am 2. Mai 2011.


Generalkonsulin will mehr Kooperationen

Das deutsche duale Ausbildungssystem sei ein Vorbild für den Subkontinent

Die Wirtschaft der Hansestadt verfügt über Stärken und Spezialisierungen, die in Indien zum Aufbau einer modernen Volkswirtschaft gebraucht werden. Das sagte so die indische Generalkonsulin in Hamburg, Murugesan Subashini. Sie sprach auf Einladung des German-Indian Round Table (GIRT), der am Montagabend in den Räumen der Anwaltskanzlei TaylorWessing stattfand. Der wirtschaftliche Fokus Hamburgs etwa auf erneuerbaren Energien, Schifffahrt, Logistik oder ziviler Luftfahrt entspreche Bereichen, in denen Indien Investitionen brauche.

“Der indisch-deutsche Handel stieg von 12 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 15 Milliarden im Jahr 2010”, sagte Subashini. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der indische Premierminister Manmohan Singh hätten zugesagt, diesen Wert bis 2012 auf 20 Milliarden Euro zu steigern. Der Anteil Hamburgs an dem Warenaustausch lag in dem Zeitraum zwischen acht und elf Prozent.

Seit 2002 ist der Handel zwischen Hamburg und Indien von 452 Millionen auf 1,27 Milliarden Euro gestiegen, sagte Rajnish Tiwari, Leiter des GIRT. “Hamburg spielt eine führende Rolle im deutsch-indischen Handel”, so der Gastgeber. Teilnehmer des informellen Kreises, der vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, sind Geschäftsleute mit Beziehungen nach Indien.

Subashini, die das Amt der Generalkonsulin im Januar angetreten hatte und zuvor unter anderem auf Stationen in Kiew und London tätig war, betonte, dass die duale Ausbildung ein wichtiges Arbeitsfeld für die indisch-hamburgischen Beziehungen sei. “Hunderttausende von Doktoren und Ingenieuren werden in Indien ausgebildet, aber es gibt einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften wie Elektrikern, Klempnern oder anderen technischen Berufen”, so die Diplomatin. Die deutschen Erfahrungen mit Berufsschulen und der Zusammenarbeit von Handelskammern mit der Wirtschaft könnten dazu genutzt werden, ein vergleichbares Ausbildungswesen in Indien aufzubauen. […]

Lesen Sie den kompletten Bericht direkt auf der Webseite von “Die Welt“:

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13334861/Firmen-sollen-in-Indien-investieren.html