Dienstag, 29. Januar 2008

Entwicklungsländer profitieren von Technologietransfer und Diasporas im Ausland

Quelle: cordis.europa.eu

Entwicklungsländer haben neue Technologien während der 1990er Jahre zweimal so schnell angenommen wie Industrieländer, wobei dieses Tempo größtenteils auf Auslandsinvestitionen und Diasporas im Ausland zurückzuführen ist. Dies geht aus einem neuen Bericht der Weltbank hervor.

Die Bank stellt fest, dass die jüngsten Fortschritte auf drei Trends zurückgeführt werden können: die Globalisierung, in deren Rahmen Entwicklungsländer durch Importe mit ausländischer Technologie in Kontakt kommen; ausländische Direktinvestitionen, die häufig mit Wissen in Bezug auf wichtige Technologien und Auslandsmärkte verknüpft sind; und hoch qualifizierte internationale Diasporas, in deren Rahmen Entwicklungsländer durch Handel und die Rückkehr ehemaliger Auswanderer Zugang zu Technologie erhalten.

Die Technologiekluft zwischen Entwicklungs- und Industrieländern wie beispielsweise in Europa schließt sich somit zwar, aber es muss noch viel aufgeholt werden. Ein Faktor, der diesen Aufholprozess verlangsamt, ist die Tatsache, dass viele Entwicklungsländer kaum neue Technologien absorbieren und nutzen können. In dem Bericht werden niedrige inländische Ausbildungsniveaus sowie ein starres Regulierungsumfeld für die geringe Absorptionsfähigkeit verantwortlich gemacht.

Wenn qualifizierte Personen aus einem Entwicklungsland auswandern, kann der Verlust von Kompetenzen ein schwerer Schlag sein. Dem Bericht zufolge kann eine solche Mobilität aber auch zu Technologietransfer in beide Richtungen führen. Sehr viele qualifizierte Migranten haben Kontakte nach Hause und geben Wissen und Technologie weiter. "Technologie scheint sich durch kulturell und national verbundene Gruppen effizienter zu verbreiten, und gemeinsame Ethnizität scheint der Art von Home-Bias-Effekten, die das geografische Netzwerk untermauern, oder den Cluster-Effekten, die Zonen mit hoher Dichte an F&E [Forschung und Entwicklung] einen Innovationsvorteil geben, entgegenzuwirken", heißt es in dem Weltbankbericht, in dem eine Studie von Agrawal, Kapur und McHale aus dem Jahr 2004 zitiert wird.

"Im Durchschnitt ist die Diaspora wesentlich qualifizierter als die Bevölkerung im Heimatland und stellt eine bedeutende Konzentration von Fachwissen dar", so die Weltbank weiter.

Der Bereich Wissenschaft und Technologie ist besonders von Emigration betroffen, da vergleichsweise mehr Wissenschaftler, Ingenieure und Ärzte das Land verlassen als andere Hochschulabsolventen. Die Emigrationsraten für Indien in den 1980er und 1990er Jahren sind ein besonders auffälliges Beispiel dieses Phänomens. Etwa vier Prozent der Personen mit Hochschulabschluss haben Indien verlassen, wobei die Zahl für Absolventen der indischen Elite-Technologieinstitute bei 20 bis 30 Prozent lag.

Ob die Emigranten nach Hause zurückkehren, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich des Pro-Kopf-Einkommens in ihrem Heimatland, Forschungseinrichtungen, der Dichte von Forschungsnetzen, der Größe der bereits bestehenden Diaspora und der Lebensbedingungen.

In einigen Ländern wurden ausländische Wissensnetzwerke eingerichtet, um regelmäßigen Kontakt, den Qualifikationstransfer und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Forschern und Unternehmen im Heimatland des Auswanderers zu fördern. Im Rahmen einer Studie wurden 41 solcher Netzwerke für 30 verschiedene Länder ermittelt. Eine offensichtliche Erfolgsgeschichte ist das kolumbianische Netzwerk "Red Caldas", das im Jahr 1991 mit Unterstützung der Regierung eingerichtet wurde. Es fördert erfolgreich die gemeinsame Forschung von inländischen Wissenschaftlern und kolumbianischen Forschern im Ausland durch Workshops und Symposien, gemeinsame Forschungsprogramme, Gastforscher, Veröffentlichungen und Schulungen. Andere Netzwerke sind dem Bericht zufolge hauptsächlich deswegen gescheitert, weil sie zu ehrgeizig waren oder die Unterstützung im Heimatland fehlte.

Die EU hat den Wert europäischer Diasporas im Ausland erkannt und kürzlich Maßnahmen zur Förderung engerer Verbindungen zwischen ihnen und in der EU ansässigen Forschern eingeleitet. ERA-Link ist ein Netzwerk europäischer Forscher und Studenten in den USA. Die Mitglieder des Netzwerks werden über die Forschungspolitik der EU und über Karrieremöglichkeiten in Europa sowie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Europa informiert. Ähnliche Initiativen werden für andere Länder geplant, in denen sich europäische Wissenschaftler niedergelassen haben, einschließlich Japan.

Der vollständige Weltbankbericht ist abrufbar unter:
http://siteresources.worldbank.org/INTGEP2008/Resources/GEP_complete.pdf

Weitere Informationen über ERA-Link sind abrufbar unter:
http://cordis.europa.eu/eralink/home_en.html

Kategorie: Sonstiges
Informationsquelle: Weltbank
Referenz: Gestützt auf den Weltbankbericht "Global Economic Prospects"
Thematischer Indexkode: Koordinierung, Zusammenarbeit; Wissenschaftliche Forschung

RCN: 29031

Mittwoch, 23. Januar 2008

"Betriebe verlagern selten Standorte ins Ausland"

23.01.2008

Laut einem Bericht in der heutigen Financial Times Deutschland hat es bei Standortverlagerungen von Betrieben seit 2005 keine Zunahme gegeben:

Nach einer repräsentativen Umfrage diskutierten rund 16 Prozent der Betriebe eine Verlagerung – nur in der Hälfte der Fälle ist es dann tatsächlich dazu gekommen. Von diesen verschoben mehr als zwei Drittel ihren Standort innerhalb Deutschlands. Das ist das Ergebnis der neuen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. „Seit der letzten Befragung 2005 haben wir keine größeren Veränderungen festgestellt“, sagte WSI-Expertin Astrid Ziegler.

Im Folgenden die originelle Pressemitteilung des WSI:


22.01.2008

Neue WSI-Betriebsrätebefragung

Keine Zunahme von Betriebsverlagerungen - Einsatz öffentlicher Fördermittel nicht ausreichend transparent

Standortverlagerungen gehören mittlerweile zum betrieblichen Alltag, in den letzten Jahren ist aber keine spürbare Zunahme von Verlagerungen festzustellen. Ein Fünftel der angedrohten Verlagerungen wird nicht umgesetzt. Mehr als zwei Drittel der Betriebe, die verlagern, tun das innerhalb Deutschlands. Das ergibt sich aus der neuen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Die Vorschriften der Europäischen Union verbieten eindeutig, reine Standortverlagerungen zu subventionieren. Weitere Verschärfungen der europäischen Subventionsregeln, die das EU-Parlament in den letzten Jahren vorgeschlagen hat, wurden von den nationalen Regierungen abgelehnt - auch von der deutschen. Darauf weist die WSI-Expertin Dr. Astrid Ziegler hin. Außerdem gebe es Defizite bei der Transparenz des Fördermitteleinsatzes.

Das WSI befragt für seine Untersuchung mehr als 2000 Betriebsräte. Die Betriebsrätebefragung ist repräsentativ für alle Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten, die einen Betriebsrat haben. In 16,4 Prozent aller vom WSI befragten Betriebe haben in den letzten Jahren Diskussionen um Standortverlagerungen eine Rolle gespielt. In etwa der Hälfte dieser Betriebe wurde seit Anfang 2005 verlagert. Die meisten Verlagerungen fanden innerhalb Deutschlands statt - nämlich 69 Prozent, nur 20 Prozent gingen ins Ausland. Fast ein Drittel der seit 2005 verlagerten Betriebe war in der Hand einer ausländischen Mutter.

Nicht jede diskutierte Verlagerung wird auch tatsächlich durchgeführt. In einem Fünftel der Betriebe, in denen das Thema auf der Tagesordnung stand, wurde eine angedrohte Standortverlagerung später zurück genommen. Durch Zugeständnisse der Belegschaft, durch Druck der Öffentlichkeit und durch die massive Intervention von Gewerkschaft und Politik konnten häufig Standorte gerettet werden, so Ziegler. Durchgeführte Standortverlagerungen erweisen sich nicht immer als betriebswirtschaftlich sinnvoll. So kam es laut Betriebsrätebefragung in immerhin 13 Prozent der Fälle später zu Rückverlagerungen.

Standortverlagerungen innerhalb Europas - wie im Fall von Nokia - dürfen nicht mit europäischen Geldern gefördert werden, erläutert die WSI-Forscherin. Unternehmen erhalten nur noch Fördermittel, wenn sie im Zielland zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Unternehmen müssen sich verpflichten, innerhalb von fünf Jahren die zugesagten Arbeitsplätze zu halten und dürfen keine Unternehmensteile verlagern. Wird die Fünf-Jahresfrist verletzt, können die gewährten Fördermittel zurückgefordert werden. Das Europäische Parlament hat in den letzten Jahren eine Erhöhung dieser Frist auf sieben Jahre gefordert. Ziegler bedauert, dass der Ministerrat dieser Empfehlung nicht gefolgt sei. Auch die deutsche Politik habe es in der Vergangenheit versäumt, subventionierte Unternehmen mehr in die Pflicht für Arbeitsplätze und Beschäftigte zu nehmen.

Der Fall Nokia deckt nach Analyse der Wissenschaftlerin zudem eine weitere Schwachstelle der deutschen Subventionspraxis auf: Subventionszahlungen an Unternehmen werden hierzulande bisher nicht öffentlich gemacht. Deutschland könne sich in dieser Hinsicht die EU zum Vorbild nehmen, so Ziegler: "Die Europäische Kommission ist im letzten Jahr mit gutem Beispiel vorangegangen und veröffentlichte alle Empfänger von europäischen Fördermitteln." Der deutsche Bundesrat hat die europäische Transparenzinitiative dagegen im Sommer 2006 abgelehnt.

Kontakt:

Dr. Astrid-Ziegler@boeckler.de Persönliches Fenster

Rainer-Jung@boeckler.de Persönliches Fenster


PM mit Tabelle (pdf)

Sonntag, 20. Januar 2008

Roche baut F&E-Kapazitäten in Deutschland aus

Basel, 18. Januar 2008 (Quelle: Pressemitteilung von Roche)

Roche investiert 430 Millionen Franken (ca. 266,5 Millionen Euro) an Standorten in Deutschland und der Schweiz

Ausbau von Forschungs- und Produktionszentren zur Entwicklung, Herstellung und Abfüllung innovativer Biopharmazeutika

Roche hat umfangreiche Investitionsvorhaben für die Standorte Penzberg, Mannheim und Kaiseraugst beschlossen. In Penzberg (Oberbayern) werden mit einem Investitionsvolumen von rund 280 Millionen Franken (umgerechnet 174 Millionen Euro) die Biotech-Aktivitäten zur Erforschung und Entwicklung biotechnologisch hergestellter Medikamente ausgebaut. Mit dieser Entscheidung wird das volle Potenzial der unternehmenseigenen Wertschöpfungskette zur Entwicklung und Produktion von biopharmazeutischen Arzneimitteln mit dem Schwerpunkt Onkologie erschlossen. (In Penzberg werde vor allem an der Forschung und Entwicklung von Krebsmedikamenten gearbeitet, fügt die Nachrichtenagentur AFP hinzu.)

Für die Standorte Mannheim und Kaiseraugst sind insgesamt Investitionen von rund 150 Millionen Franken geplant, um Kapazitäten für moderne Spritzenabfüllungen für Medikamente wie Mircera, Pegasys oder Actemra auszubauen.

Franz B. Humer, Roche CEO und Verwaltungsratspräsident kommentierte den Entscheid wie folgt: "Nach umfangreicher Evaluation und Bewertung unserer Produktionsstandorte in zahlreichen Weltregionen und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen vor Ort haben wir entschieden, die Investitionen an den drei Standorten in Deutschland und der Schweiz zu tätigen. Durch diesen Schritt wird die Produktion unserer stark nachgefragten Biopharmazeutika gesichert und erweitert. Solche Investitionen sind sehr langfristiger Natur, sie schaffen in und um das Unternehmen hunderte von Arbeitsplätzen. Es ist daher von grosser Wichtigkeit, dass die Rahmenbedingungen auch langfristig industriefreundlich und stabil bleiben".

Über die letzten 5 Jahre hat Roche damit allein in Deutschland und in der Schweiz je rund 1 Mrd. Franken (rund 600 Millionen Euro) in neue Pharma Produktionsanlagen investiert und mehrere hundert neue Stellen geschaffen.

Die Roche-Gruppe - Pionier im Biotechnologiesektor
Durch frühzeitiges Erkennen neuer Trends und Technologien hat Roche von Anfang an in die Biotechnologie investiert. Führende Forschungsbereiche wie Genetik, Genomik und Proteomik sowie modernste Technologien - monoklonale Antikörper, PCR und molekulargenetische Tests - sind für die breite Anwendung der Biotechnologie in der Medizin entwickelt worden.

Heute ist die Roche-Gruppe ein führender Anbieter biotechnologiebasierter Produkte für Ärzte und Patienten. Medikamente und Tests, die den genetischen Merkmalen eines Patienten Rechnung tragen, sind heute schon erhältlich.

Heute stammen fünf der zehn umsatzstärksten pharmazeutischen Produkte aus der biotechnologischen Forschung und machen zirka 45Prozent des Pharma-Umsatzes aus. Gemessen an den Verkäufen und Produktionskapazitäten biotechnologischer Medikamente ist die Roche-Gruppe das grösste Biotechnologieunternehmen der Welt.

Über Roche
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit grösstes Biotech-Unternehmen trägt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche beschäftigt weltweit rund 75'000 Mitarbeitende und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com).

Donnerstag, 17. Januar 2008

"Beware of the Tiger!"

Von Niels Boeing

Groß war die Aufregung vergangene Woche, als der indische Konzern Tata auf der Automesse in Delhi den „Tata nano“ vorstellte: ein Auto für schlappe 1700 Euro! Kann das etwa ein vollwertiges Auto sein? In den hiesigen Medien beeilte man sich hervorzuheben, dass der Tata nano in der EU nie zugelassen würde, alle elektronischen und Sicherheitsextras fehlten. Spöttisch war auch vom „Bollywood-Wagen“ (FAZ) die Rede. Ist nicht Indien bisher nur das Callcenter und die Softwareklitsche der Welt gewesen, so wie China bis vor kurzem zuerst als Werkbank der Globalisierung gesehen wurde? Was passiert denn da?

Zwar wird Indien zusammen mit China regelmäßig als einer der beiden großen Zukunftsmärkte der Welt beschworen. Aber während man China inzwischen zutraut, die Weltwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten aufzumischen, erscheint Indien immer noch als chaotischer Riese zwischen Hightech und heiligen Kühen.

Sicher, den Tata nano kann man als typisches Produkt eines Schwellenlandes sehen, das sich gerade in der „Copycat-Phase“ befindet: Man baut erst mal das nach, was im Westen schon lange Standard ist. Aber damit unterschätzt man das kreative Potenzial indischer Ingenieure, Technikentwickler und Erfinder. Allein an US-amerikanischen Universitäten waren 2006 rund 80.000 indische Studenten eingeschrieben – gegenüber 60.000 chinesischen. In Indien selbst gibt es über 250 Universitäten, darunter die sieben renommierten Indian Institutes of Technology.

Ihre Fähigkeit zur Innovation haben indische Ingenieure bereits unter Beweis gestellt. Ein bekanntes Beispiel ist Hotmail. Der erste Webmailer der Internet-Geschichte – eine großartige Innovation – wurde 1996 von dem damals 28-jährigen Sabeer Bhatia ersonnen (gemeinsam mit Jack Smith). Bathia hat auch mit einer den Indern häufig nachgesagten Geschäftstüchtigkeit beeindruckt: Als Microsoft das mit 300.000 Euro Startkapital gegründete Unternehmen 1997 kaufen wollte, trieb er den Preis von 50 auf 400 Millionen hoch (schön nachzulesen in einem alten Wired-Artikel).

Ein anderes Beispiel ist der Simputer, ein Linux-basierter Handheld-Computer, der unter dem Namen „AmidaSimputer“ in Indien vertrieben wird. Anderthalb Jahre vor dem iPhone-Hype wartete das Gerät mit einem neuen Interface auf, das mit einem Bewegungssensor arbeitet. Dreht man es um 90 Grad, wird der Bildschirm vom Hoch- ins Querformat gekippt – ein Feature, für das Apple beim iPhone kräftig gelobt wurde. Dreht man das Handgelenk ruckartig, wird im angezeigten Dokument weitergeblättert, zieht man den Simputer schnell heran, zoomt die Ansicht ins Bild hinein.

Shekhar Borgaonkar hat mit ScriptMail ein System erdacht, das handschriftliche Nachrichten in den diversen Sprachen Indiens – viele davon mit eigener Schrift, für die es keine Tastaturen gibt – erstellen und versenden kann. Sein Startup Inabling Technologies wurde von Hewlett-Packard Indien gekauft und die Technologie am HP-Labor in Bangalore weiterentwickelt. Die Nachricht kann mit einem Kugelschreiber auf ein Blatt Papier geschrieben werden, das auf einem speziellen Pad liegt. Dieses digitalisiert dann das Schriftbild für das Nachrichtenfeld der Email.

Und während die One-Laptop-per-Child-Initiative um Nicholas Negroponte das ehrgeizige Ziel von 100 Dollar pro Gerät deutlich verfehlte, hat die indische Firma Novatium im September 2007 mit dem Nova PC einen Rechner herausgebracht, der für umgerechnet 100 Dollar – mit Flachbildschirm 200 Dollar – verkauft werden kann. Es ist zwar kein Laptop, setzt aber das seit langem als zukunftsträchtig gehandelte Konzept vom Network-Computer um, bei dem die Anwendungen nicht lokal auf dem Rechner laufen (der Haken ist allerdings, das monatliche Netzwerk-Abokosten von 10 Dollar anfallen).

Tata nano, Simputer, ScriptMail und Nova PC – zugegebenermaßen nicht alle gleich innovativ – haben etwas gemeinsam: Sie sind zuerst für den indischen Markt, für lokale Bedürfnisse entwickelt worden. Das schlägt sich nicht nur im Preis nieder, sondern auch darin, dass an die indischen Besonderheiten gedacht wird: eine aufstrebende Mittelklasse in den Städten, eine große ländliche Bevölkerung, die zum Teil keinen Zugang zu für uns selbstverständlichen Infrastrukturen hat, aber auch eine Vielfalt an Sprachen und ein immer noch hoher Anteil von Analphabeten (die etwa den Simputer mit Einschränkungen ebenfalls nutzen können).

Während schon diese Produkte nicht immer große internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen, entgehen die vielen Graswurzel-Innovationen der ländlichen Bevölkerung den Weltmarktbeobachtern ganz. Arindam Banerj hat 2004 auf rediff.com einige aufgelistet. Darunter sind behelfsmäßige Traktoren, Melkmaschinen oder mit Sonnenenergie betriebene Trinkwasseraufbereiter.

Banerj argwöhnt zwar, dass sich diese Innovationen nur schwer in andere Länder exportieren lassen. Andererseits ist Indien damit womöglich sogar besser auf neue Märkte in der „Dritten Welt“ vorbereitet, die ebenfalls eher einfache Technologien brauchen als etwa eine flächendeckende IT-Infrastruktur (die sie ohnehin nicht bezahlen können). Und auch ein Lowtech-Wagen wie der Tata nano könnte dort ein Erfolg werden, wenn man wie der umtriebige Auto-Experte Gerd Dudenhöffer davon ausgeht, dass Kleinwagen in Schwellen- und Entwicklungsländern das am stärksten wachsende Segmen im globalen Automarkt werden.

Indische Forscher und Unternehmer äußern sich dennoch immer wieder sehr selbstkritisch über die Innovationsfähigkeit ihres Landes. Schlechte Enerige- und Verkehrsinfrastrukturen, ein ineffizientes Bildungssystem, das immer noch viel zu wenig Ingenieure über Undergraduate-Level hervorbringt, eine risikoscheue Mentalität in der Gesellschaft werden als Gründe angeführt, weshalb Indien noch viel zu wenig innovativ sei.

Für Bernard Lunn, ein Mitgründer des Indien ansässigen Computer-Dienstleisters iYogi, hat Indien in den vergangenen zehn Jahren allerdings große Fortschritte gemacht. Von den fünf „Assen“, die die USA zur innovativsten Volkswirtschaft der Welt gemacht hätten, habe Indien inzwischen mindestens drei im Ärmel: großer Inlandsmarkt (die indische Mittelschicht wird auf 250 Millionen Menschen geschätzt), eine zuverlässige und bezahlbare Telekommunikationsinfrastruktur und eine gut entwickelte Venture-Capital-Szene. Der Zugang zu „geistigem Kapital“ sei ebenfalls kaum noch ein Problem. Einzig eine echte Innovationskultur hat sich laut Lunn noch immer nicht entwickelt.

Seit längerem wird darüber debattiert, welcher Wirtschaftsraum diesem Jahrhundert seinen Stempel aufdrücken wird. Dass China 2030 in absoluten Zahlen die größte Wirtschaftsmacht sein wird, bezweifelt niemand. Ob es ein Modell für andere Weltregionen sein kann, ist dagegen fraglich. Indien, nebenbei die größte Demokratie der Welt, hat meines Erachtens eher das Zeug dazu. Manche Beobachter glauben gar, dass es am Ende China noch überrunden wird. Beware of the tiger: Er wird uns noch überraschen.

Quelle: http://www.heise.de/tr/blog/artikel/101900

Mittwoch, 16. Januar 2008

Kleinere Firmen brauchen mehr externe Services

Laut einem Bericht in der ComputerWoche (14.01.2008) nehmen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen externe IT-Dienste in Anspruch. Indien sei für die Briten nach wie vor die beliebteste Offshore-Region.

URL: http://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_services/1852432/#


Dienstag, 8. Januar 2008

India’s National Innovation System: Key Elements and Corporate Perspectives

New publication by Research Project Global Innovation


Working Paper 51, January 2008

Authored by:

Cornelius Herstatt, Rajnish Tiwari, and Dr. Stephan Buse

Institute of Technology and Innovation Management
Hamburg University of Technology (TUHH), Hamburg, Germany
Corresponding author: rajnish.tiwari@tuhh.de

Executive Summary

In recent years
India has emerged as a major destination for corporate research and development (R&D), especially for multinational corporations. India’s domestic institutions like Indian Space Research Organisation (ISRO), Defence Research and Development Organisation (DRDO), and the Centre for Development of Advanced Computing (C-DAC) have set prestigious milestones of international standards. Not surprisingly, at Governmental levels a number of international cooperation agreements in the field of science and technology have been signed with India. After years of self-imposed seclusion, principally motivated by post-colonial India’s insistence on the “development of indigenous technology”, India finally seems to have joined the global mainstream of innovation.

In January 2007 the Institute of Technology and Management at Hamburg University of Technology (TUHH) launched a research project titled “India's Innovation System: Exploring the Strengths”. The one-year project was initiated in cooperation with Honolulu-based East-West Center. The aim of the project was to better understand the emergence of India as an increasingly important R&D hub for both large and medium-sized multinational firms, which in a certain sense may be regarded as curious since India is generally thought to suffer from disadvantages caused by poor infrastructural facilities, red tape and corruption. This project therefore aimed to examine, evaluate and ultimately comprehend the elements and inherent strengths and weaknesses of India’s innovation system and its chances for the global economy, particularly in knowledge-intensive sectors.

A preliminary field study was carried out in National Capital Region of Delhi in February 2007, by conducting 22 explorative talks / interviews. The participants included Government officials dealing with issues related to India’s National Innovation System, researchers and senior level management of some publicly-funded research institutions, one representative of a major industry association and some privately-held firms. Later in summer 2007 a 6-weeks field research was conducted by the authors in the National Capital Region of Delhi, Ahmedabad, Mumbai, Pune and Bangalore. In addition to that a small number of pre-operational interviews was conducted in Germany. The authors interviewed representatives of private firms as well as Governmental / institutional bodies (85 in total). This study is unique in the sense that it not just undertakes an extensive effort to bring out comprehensive, factual data on various components of India’s innovation system – many hitherto not widely known – but also in the sense that it enables an empirical characterization of this system as perceived by various stakeholders, both domestic and foreign.

Based on our research we draw the following picture concerning India’s Innovation System of today:

India is in the process of emerging as a major R&D hub for both large and medium-sized multinational companies in various industries. This development is mainly owing to the availability of skilled labor produced in world-class elite institutions. Cost advantages, e.g. in the form of low wages are still present but receding due to substantial wage hikes often ranging between 15 and 25% per annum. The striking finding is however about market-driven factors. Of late, India’s market potential, in the meantime ranked as 3rd largest worldwide by the Global Competitiveness Report 2007-08, has emerged as a crucial driver. Rising income levels of India’s billion-plus population are creating unique market opportunities for firms, both domestic and foreign.

In India the Government has historically played a major and in most cases a singularly positive role in the formation of its innovation system. India, ever since its independence from British rule, has invested much time, resources and efforts in creating a knowledge society and building institutions of research and higher institutions. Despite explosive population growth literacy rate in India grew from 18.3% in 1950-51 to 64.8% in 2001 thanks to concerted Government efforts; female literacy rose from a mere 8.9% to 53.7% in the same period. Moreover the quality of education in India is generally ranked as very good. According to the Global Competitiveness Report 2007-08 the quality of mathematics and science education in India is ranked as 11th best in the world, much ahead of 29th placed Japan, 36th placed Germany, 45th placed United States and 46th placed United Kingdom.

Nevertheless, India is faced with major challenges related to infrastructure and bureaucratic hurdles. The quality of education, notwithstanding such excellent rankings as stated above, in many institutions does not reach the standards required for (cutting-edge) R&D efforts. Moreover, a booming economy is leading to shortage of qualified and experienced skilled labor – which result in inflationary wage growth and high attrition rates, which generally lay in a double-digit range.

With the Government maintaining a pro-active role many of these problems may however be expected to get resolved to a manageable extent. In its Eleventh Five Year Plan (2007-12) the Government has announced massive investments in infrastructure and education sectors to enhance both the quantity and the quality.

Industrial firms in India have recognized their chances and are investing heavily in R&D capacities. India is also a beneficiary of global mobility and exchange of talents, technology and resources as much as the world, especially the developed Western countries, have profited from India’s export of brain power.

In sum all these developments raise hopes for a further improvement in the conditions of India’s National Innovation System.


Montag, 7. Januar 2008

Auslandsaufenthalt: Wenn aus dem Kick ein Knick wird

Quelle: sueddeutsche.de

Viele Mitarbeiter gehen für ihre Firma ins Ausland, um später daheim Karriere zu machen. Oft klappt das nicht so wie geplant.

Von Tatjana Krieger

Angekommen. Nach vier Jahren im Ausland endlich wieder Heimatboden unter den Füßen und nur noch ein paar S-Bahn-Stationen entfernt von der Münchner Hauptverwaltung des Mutterkonzerns. Jetzt kann sie endlich losgehen - die ganz große Karriere.

Wenn sich Angestellte von ihrem Arbeitgeber ins Ausland versetzen lassen, steckt dahinter meist eine klare Absicht: 70 Prozent aller Entsendeten - auch Expatriates oder Expats genannt - versprechen sich davon einen Schub für ihre Karriere. Aber nur für ein knappes Drittel aller Rückkehrer erfüllt sich diese Hoffnung auch. Der Rest wird unzufrieden.

Die Wiedereingliederung von Auslandsrückkehrern ist für viele Firmen ein Problem. "Entscheidend sind die ersten zwölf Monate nach der Rückkehr", sagt Thomas Kausch, Partner bei PricewaterhouseCoopers in Berlin. Einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft zufolge verlieren einige Firmen bis zu vierzig Prozent ihrer ehemaligen Auslandsdelegierten innerhalb dieser Zeit. Den Unternehmen geht dadurch Know-how verloren - und die Investition für den Auslandsaufenthalt.

Eine Entsendung dauert im Schnitt 29 Monate und kostet pro Jahr knapp 311.000 Dollar. Je länger der Auslandseinsatz dauert, desto schwieriger wird die Wiedereingliederung in das Stammhaus. "Ab sieben Jahren wird es problematisch", sagt Andreas Bittner vom Institut für interkulturelles Management in Rheinbreitbach - und empfiehlt daher eine Entsendung zwischen drei und fünf Jahren. Aber auch schon nach kürzerer Zeit können Konflikte entstehen: Rückkehrer stoßen auf wenig Interesse bei den Kollegen, sie müssen auf Annehmlichkeiten wie etwa Hausangestellte verzichten, und statt eine Niederlassung zu leiten, sich wieder in ein Team fügen, das ihnen fremd geworden ist.

"Man wird vom Somebody zum Anybody und schlimmstenfalls zum Nobody", beschreibt Brigitte Hild von der Beratungsagentur Going Global das Gefühl der Rückkehrer. Hinzu komme, dass diese bei Beförderungen oft sogar übergangen würden. "Der fachliche Vorgesetzte muss jeder Beförderung zustimmen. Vielleicht kennt er den Rückkehrer gar nicht. Das ist ein gewaltiges Risiko. Denn man nimmt lieber jemanden, dem man vertraut", sagt Bittner.

Ganz unschuldig am gegenseitigen Unverständnis sind die Expatriates nicht. "Erfolgreiche Auslandsentsendete haben sich ihrem Gastland stark angepasst. Zurück in Deutschland wollen sie oft missionarisch wirken und sind dann wenig anpassungsbereit." Um Konflikte rechtzeitig abzufedern, empfiehlt Beraterin Hild, während der gesamten Dauer der Entsendung in Kontakt mit dem Mutterkonzern zu bleiben. "Der Expatriate hat auch eine Bringschuld. Er sollte Selbst-PR betreiben, seine Leistung bekanntmachen. Zum Beispiel indem er einen Bericht für das Firmen-Intranet verfasst. Und wenn er eine Heimreise unternimmt: unbedingt im Unternehmen auftauchen", sagt Hild. Sie hält es für wichtig, die eigene Haltung zu überprüfen: "Wenn man sich klar macht, dass man einen Neuanfang macht und auch in Deutschland die Zeit nicht stehengeblieben ist, wird vieles leichter."

Firmen unternehmen wenig, um überzogene Erwartungen ihrer Expatriates zu dämpfen. "Der Illusion von der großen Karriere wird nicht widersprochen", sagt Bittner. "Und zwar, weil die Bereitschaft, ins Ausland zu gehen, nicht überwältigend groß ist." Für ihn ist der Auslandsaufenthalt eine Frage des richtigen Zeitpunkts: "Mit 28 wollen alle weg. Entsendet werden aber erst Leute ab einer bestimmten fachlichen Ebene oder ab dem mittleren Management."

Diese sind in der Regel zwischen 35 und 45 Jahre alt, haben Familie und wollen eigentlich sesshaft leben. Denn während die meisten Firmen Trainings zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt anbieten, sucht man entsprechende Wiedereingliederungsprogramme meist vergeblich. Zugleich denken die Firmen - von denen die meisten Vorbereitungstrainings anbieten - wenig über Reintegrationsmaßnahmen nach. "In den letzten Jahren herrschte eher die Haltung vor, man solle doch froh sein, seinen Job behalten zu können", so Bittner. Dass sich das jetzt, mit der Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, geändert hätte, beobachtet er nicht.

Aber es gibt Ausnahmen. Seit kurzem hat etwa hat die Evonik Industries AG Workshops für Auslandsrückkehrer in ihrem Seminarangebot. Fünfzig Angestellte des Essener Unternehmens verlassen jährlich ihre Heimat, meist in Richtung USA oder China. Ebenso viele kommen nach einem Auslandseinsatz wieder zurück. "Wir haben gesehen, dass Rückkehrer nicht zufrieden waren. Oft haben sie sich gegenüber Kollegen geäußert, dass sie sich die Rückkehr anders vorgestellt hatten", sagt Reinhold Peters, Leiter International Personal Services.

In der Gruppe, zusammen mit ihren Lebenspartnern und einem externen Trainer, können ehemalige Evonik-Expatriates jetzt Vergangenheitsanalyse betreiben: Wie hat man sich im Gastland integriert? Welche Kompetenzen erworben? Wie passt das Erlebte nun zu den eigenen Erwartungen? Und welche Perspektiven lassen sich daraus entwickeln?

Das Ergebnis muss nicht immer auf einen Karrieresprung hinauslaufen. Dagegen spricht schon die hohe Anzahl der Entsendungen heutzutage. "Vor zwanzig Jahren war es noch so, dass man automatisch aufstieg. Heute ist es nicht mehr möglich, alle Rückkehrer auf höhere Stellen zu hieven", sagt Peters. Dass sich die Expats von ihrem Auslandsaufenthalt nicht zu viel versprechen sollen, darauf bereitet sie ein Mentor bereits während der Entsendung vor. Wieder in der Heimat, sollen die Betroffenen aber dennoch merken: Sie sind nicht allein, das Unternehmen weiß, dass es nicht leicht ist, die Alltagsprobleme zu bewältigen. Zudem helfen die Workshops dabei, Netzwerke zu bilden. "Mit Nachbarn oder Freunden können Rückkehrer nicht über ihre Erfahrungen reden", sagt Peters. "Man braucht Leute mit einem ähnlichen Erfahrungshintergrund."


Einen Schritt weiter ist die Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Dort sammelt man bereits seit 1997 Erfahrungen mit einem dreistufigen Programm für alle Phasen der Entsendung. "Wir wollten nicht nur die Vorbereitungen auf stabile Beine stellen, sondern auch Rückkehrer gut integrieren", sagt Dirk Haushalter, Sprecher für Personal und Soziales.

Das Besondere an diesem Programm: Als nach eigenen Angaben einziges Unternehmen in Deutschland gibt es hier die Möglichkeit, sich zum Länderreferenten zu qualifizieren. Nach einem dreitägigen Kurs können Rückkehrer die nächste Generation der Auslandsdelegierten auf ihren Einsatz vorbereiten. Eine schlaue Lösung: erworbenes Spezialwissen, das man am Standort Deutschland eigentlich nicht braucht, weiterzugeben. Das Projekt zieht vor allem begeisterungsfähige Menschen an: "Wer hier mitmacht, hat gute Erfahrungen im Gastland gemacht und war dort richtig angekommen", sagt Haushalter.

Ohnehin ist es fragwürdig, den Aufstiegsgedanken zum Zentrum seiner Entscheidung für einen Auslandsjob zu machen. "Vielmehr sollte man die Globalisierung als persönliche Herausforderung und Bereicherung betrachten", meint Thomas Kausch von PricewaterhouseCoopers. Und wenn man nach einem Auslandseinsatz dennoch unbedingt den Aufstieg anstrebt? "Dann sollte man dieses Ziel von Anfang an gegenüber dem Arbeitgeber vertreten und klare Vereinbarungen treffen", sagt Kausch. "Auslandserfahrung führt nicht automatisch zu einem Karrierekick."

(SZ vom 5.1.2008/bön)

Quelle: sueddeutsche.de